Das Gespräch mit Gott

Wenn wir, uns zu dem Göttlichen wenden und beten, dann erwarten wir meistens eine Antwort – selten – wollen wir uns einfach nur beschweren. Wir können schreien, flehen und weinen bei diesen Bitten. Unsere Emotionen unterstreichen das, was uns über die Lippen kommt.

Wir erwarten dann, dass wir eine Stimme hören, die zusagt, unsere Bitte zu erfüllen und wenn wir sie nicht hören, bitten wir erneut – diesmal, um ein „Zeichen“.

Wer bereits andere Einträge gelesen hat weiß, dass es, m. M. n., nur eine Möglichkeit gibt, um die Antwort zu empfangen. Stille. Diese Stille sollte geübt werden, denn anfangs wird man noch überrannt, vom inneren Lärm. Das Üben wird dafür sorgen, dass dieser Lärm zuerst leiser und dann verschwinden wird. Du wirst deinen Verstand umfunktionieren oder besser gesagt, ihn endlich so nutzen, wie er immer genutzt werden sollte. Zum Empfangen.

Die Frustration, bereits zu Beginn, weil es nicht direkt so klappt, wie wir es uns erhofft hatten, sorgt dafür, dass wir aufgeben wollen. Wir meinen direkt, dass es ja keinen Sinn hätte. So reagieren wir immer, wenn wir etwas komplett neues probieren. Wir erwarten, dass wir es schon beim ersten Mal perfekt können. Diese Illusion regt mich selbst zunehmend auf. Sie sorgt dafür, dass man es sich nicht mehr erlaubt, wie ein Kind, etwas neues zu lernen. Sie versucht uns daran zu hindern, endlich das zu tun, wozu wir uns berufen fühlen.

Falls wir uns aber dazu durchdringen können, es weiter zu probieren, werden wir erfolgreich sein. Das Universum hat keine andere Wahl, als zu folgen, wenn wir uns etwas neues, als Ziel, gesetzt haben und es fleißig – jeden Tag – wiederholen. Deine Bestimmung wird auch dafür sorgen, dass du ihr folgst. Es spielt dabei keine Rolle, ob du es direkt verstehst oder nicht. Es ist bereits geschehen und deswegen wird dich alles genau dorthin führen. Selbst dann, wenn du glaubst, verloren zu sein.

Natürlich, werden wir zu Boden fallen und mal scheitern, jedoch geht es darum, danach wieder aufzustehen. Wenn du es wirklich willst und du bereit bist, es immer wieder zu tun, so ist es unmöglich, dass es nicht klappt. Jeder Niederschlag soll dir nur etwas beibringen. Sie lehren dich, konstant zu bleiben, an dich zu glauben und auch an alle anderen, für die du es tust. Dabei werden, vielleicht, sogar gewisse Hindernisse, aus dem Weg geräumt, denen du dir noch nicht bewusst warst. Bedanke dich für jeden Erfolg und jede Niederlage – dann mach weiter.

Einige, wenn nicht alle, empfangen bereits, ohne es zu verstehen. Aber die Logik sollte folgen, damit wir es endlich „richtig“ anwenden können. Gott, oder wie du das Übermächtige nennst, spricht zu dir, in Form von Gedanken. Er lässt dich Impulse spüren – gibt dir Ideen. Alles, was du wirklich zu tun hast, ist zu folgen.

So funktioniert auch die sog. „Manifestation“. Wir möchten etwas und wenden uns an Gott, dieser möchte es uns geben und möglich für uns machen, also wird er dir eine Idee geben, wie du es umsetzen kannst. Somit bringt er es, durch dich oder auch durch andere, zu dir. Es manifestiert sich in unserer Welt. Der Gedanke wird zur Materie.

Dieses Wissen ist wichtig, denn viele machen dies bereits unbewusst und denken deswegen, dass sie sich auf niemanden verlassen könnten – alles allein tun. Aber das stimmt nicht. Wir tun es nie allein.

Menschen, die diesen Kanal bereits nutzen und gemeistert haben, wollen verhindern, dass noch andere es tun. Schließlich brauchen sie die Nichtsahnenden, damit sie das Bekommen, was sie wollen. Sie verkörpern die Gier, aber auch sie dient einem Zweck. Wie alles, in dieser Welt. Wir brauchen Diejenigen, die böses tun, damit es Diejenigen geben kann, die gutes tun wollen. Die Gier nimmt und bringt uns an den Rande, unserer Existenz. Wir füttern sie und geben ihr immer mehr, weil sie uns glauben lässt, wir bräuchten noch mehr. Wir spiegeln die Gier, nur in einer anderen Form. Die Abfolge sieht dann z.B. so aus:

  • Die Gier, der anderen, möchte dein Geld, also kreiert sie die Illusion eines Mangels, in dir und schürt damit deine Gier. So wird Werbung genutzt, um dich zum Kauf zu bringen.
  • Bist du schwachen Willens, wirst du glauben, dass du es brauchst, z.B. bei Essstörungen => Fitnesscenter, Therapien, Diäten, Coaches, Medikamente, Abnehmspritzen usw. Es wird immer äußere Lösungen geben. Da die Probleme auch im Außen kreiert wurden.

Versteht mich bitte nicht falsch, wer Hilfe braucht, darf sie erhalten. Geht zu einem Arzt oder macht eine Therapie, wenn ihr sie braucht.

Allerdings weiß ich, dass für mich, keine Lösung im Außen zu finden ist, sondern nur eine in mir.

Geld ist nur eine materielle Form unserer Energie. Wir erhalten Geld, in dem wir uns dafür eintauschen. Alles ist körperliche Arbeit. Es spielt keine Rolle, ob du auf dem Bau stehst und schwere Steine hebst oder hinter deinem Bildschirm sitzt und nur deine Finger, zum Tippen verwendest. Du opferst deine Energie, um das umzusetzen, was von dir verlangt wird – damit du Geld erhalten kannst.

Die meisten, bewussten, Menschen wollen sich deshalb selbstständig machen. Weil sie wissen, dass unsere Energie wertvoller ist, als alles andere. Aber gleichzeitig werden sie damit auch zu einer Person, die die Energie von anderen nimmt. Deshalb ist es so wichtig, dass die Arbeit, einen – WIRKLICHEN – Mehrwert für die andere Person hat. Kein Influencer, der auch nur wieder irgendein Produkt in die Kamera hält, um sich und dem Großkonzern dahinter, das Maul vollzustopfen.

Es ist eine Welt des Konsums und doch hat jeder die Wahl, was er konsumiert. Konsumiert das, was euch gut tut und weiter bringt im Leben. Findet zu Gott, wenn ihr euch verloren fühlt. Wenn ihr glaubt, dass ihr einen Mangel habt, wird er euch zeigen, dass er nie real war, sondern nur eine Illusion.

Ihr bittet Gott, um Liebe und er wird euch lehren, euch selbst zu lieben.

Ihr bittet Gott, um Gesundheit und er wird euch zeigen, dass ihr bereits gesund seid.

Ihr bittet Gott, um Reichtum und er wird euch Wege zeigen, wie ihr zu ihm gelangt.

Alles, was ihr dabei nur nie vergessen dürft, ist, dass es immer Gott war, der es euch gegeben hat. Durch euch und andere. Wir gehören alle ihm. Wir gehören alle uns selbst.

Es ist sehr verwirrend und doch so klar.

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