Kurz nach dem ich den Beitrag https://wp.me/sgXSHs-leader schrieb und auch veröffentlichte, konnte ich meinen Verstand nicht abschalten. Ich versuchte auch nicht, zu meditieren. Stattdessen versuchte ich mich mit meinem Smartphone abzulenken und wie es kommen sollte, fand ich, durch ein zufälliges Video, zu alten Blogeinträgen, von Alexander Laurent.
Ich hatte mich zuvor nie mit ihm auseinandergesetzt oder mit anderen, die ihm ähnlich sind. Er redete von Dingen, von denen ich noch nichts weiß und deswegen wollte ich nichts über Echsenmenschen und Außerirdischen lesen oder hören. Mein Fokus liegt noch zu sehr auf mir und meinem Umfeld. Nicht, aus einem egozentrischen Grund, sondern eher, weil ich mich frage, wozu ich all dieses Wissen und die Fähigkeiten freigeschaltet habe.
Ich fand den Bereich, der mich wirklich interessierte. Wieso ich hier bin und wieso ich mich erinnern kann. Herauszufinden, was ich tun soll, ohne dabei Druck zu empfinden. Während ich die Blogeinträge las, fand ich auch Zeilen, die genau das Gefühl beschrieben, welches ich hatte. Das Gefühl, dass die Menschen jemanden brauchen, der ihnen hilft, zurückzufinden. Einen Schäfer, sozusagen. Tief in mir wusste ich, dass das nicht der Fall sein kann, denn immerhin muss sich jeder Mensch selbst erinnern. Und das dieses Gefühl der Leader-Rolle auch nur eine Falle des Ego’s sei. Was Sinn macht. Dennoch, wie kann es sein, dass man sich erinnert und dann einfach „abwarten“ muss?
Abwarten, bis sich die anderen Menschen auch erinnern. Ich bin meiner Intuition gefolgt und habe zu ihr gefunden – meiner Seele. Nachts verlässt sie meinen Körper und bisher habe ich es nur ein einziges Mal merken dürfen. Neben meinem Bett, befindet sich ein kleines Fenster, welches ich gerne über die Nacht auf Kippe habe, um frische Luft zu bekommen. Ich hatte zuvor nicht meditiert oder sonstige Achtsamkeitsübungen vollzogen. Bevor mein Körper wach wurde, weil es ein lautes Geräusch gab, nahm ich ein anderes Geräusch wahr. Es hörte sich an, als würde man Luft durch einen zugespitzten Mund einsaugen. Es war, als wäre ich durch das Fenster zurück in meinen Körper gesogen worden, damit dieser durch das andere, lautere, Geräusch aufstehen konnte.
Was wäre, wenn man zum Bewusstsein zurückkehrt, nur um anderen davon zu berichten? Damit sie neugierig werden und es auch finden wollen. Sie lesen, sehen oder hören etwas dazu und vielleicht denken sie noch, wie die Meisten, dass es Schwachsinn sei, aber in ihrem Unterbewusstsein wird jedes mal etwas aktiviert, was sie dann nach und nach dahin führt.
Vielleicht müssen wir einfach, so gut es geht, bewusst weiterleben. Mitspielen und dabei die Wahrheit nie aus den Augen verlieren.
Seine, zuvor installierte, Identität zu löschen, also das Ego zu resetten und dann wie vor einer leeren Leinwand zu stehen, ist die größte Herausforderung, vor der man stehen kann. Plötzlich sind da diese endlosen Möglichkeiten, die man zuvor nicht wahrnehmen konnte. Aber ich möchte das sein, was meine Seele in diesem Leben sein möchte. Ich bin nicht gebunden an diesen Körper und bei jeder schwierigen Herausforderung, könnte man aufgeben und auf die nächste Runde warten, aber das wäre doch langweilig. Wir haben diese Erfahrung hinter uns und finden dann raus, was wir alles hätten tun können, wenn wir uns darauf eingelassen hätten. Ich will zumindest alles tun, was ich kann, damit ich mir sagen kann, dass ich’s versucht habe.

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